Effektiver Trainieren, mit einem Boxsack

Der Boxsack, ursprünglich auch aufgrund der Füllung Sandsack genannt, hat sich zum multifunktionalen Trainingsgerät für Kampf- und Mannschaftsportarten entwickelt. Durch seine Form und Größe simuliert der Boxsack einen Gegner hervorragend. Durch die Aufhängung schwebt der Boxsack und weicht so genau wie ein Mensch dem Angriff aus.

Das Material eines Boxsackes.

Ursprünglich war Segeltuch, mit Leder verstärkt, das erste Material, aus dem ein Boxsack hergestellt wurde. Segeltuch war sehr preiswert und doch fest genug, damit der Boxsack eine Zeit lang hielt. Die Sandfüllung jedoch zerrieb mit der Zeit das Tuch und es wurde durchlässig. Später wurden Boxsäcke komplett aus dickem Kuhleder gefertigt. Der Aufwand war natürlich wesentlich höher, dafür steigerte sich die Lebensdauer des Boxsacks enorm. Auch heute noch werden Boxsäcke unter anderem aus Leder gefertigt. Neben Leder kommen auch spezielle Textilien zum Einsatz, die dem Leder ähnliche Eigenschaften besitzen. Die Abriebfestigkeit und die Oberflächenbeschaffenheit sind die zwei wichtigsten Faktoren bei der Außenhaut eines Boxsacks. Das Training am Boxsack soll natürlich der Realität so nahe wie möglich kommen, abgesehen davon, dass der Boxsack nicht zurückschlägt.
Darum werden möglichst glatte, aber nicht zu glatte Materialien genutzt. Je weiter die Stoffe oder das Leder der menschlichen Haut ähneln, desto besser. Damit ist die Simulation des Gegners fast perfekt.