Wie aussagefähig sind schlechte Leberwerte?

Feststellung ungesunder Leberparameter

Im Rahmen der modernen diagnostischen Möglichkeiten, die zur Erkennung von Erkrankungen und bei einem verschlechterten Allgemeinzustand eingesetzt werden, können verschiedene labortechnische Untersuchungen eine Abklärung bringen. Innerhalb dieser Verfahren nehmen Bestimmungen der Leberwerte eine ganz zentrale Position ein.
Die teilweise mit dem Auge erkennbaren und durch technische Messungen untermauerten Parameter weisen darauf hin, ob und was mit der Entgiftungsdrüse nicht stimmt und können eine gezielte Therapie ganz maßgeblich unterstützen.

Schlechte-Leberwerte = zu hohe Werte

Weichen die Leberparameter von vorgegebenen, gesunden oder normalen Faktoren ab, liegen also schlechte-Leberwerte vor, ist die Ursache dafür meist eine Funktionsstörung der Leber. In diesem Zusammenhang können das Bilirubin, die sogenannten Transaminasen wie die GPT Glutamat Pyruvat Transaminase oder die GOT Glutamat Oxalat Transaminase als Leberenzyme die Grenzwerte überschreiten. Diese im Serum nachgewiesenen Konzentrationen sind ein Zeichen dafür, dass die aktiven Zellen der Leber einem Abbau- oder Absterbevorgang unterliegen und diese Substanzen freisetzen.
Weitere Leberparameter sind die Gamma-GT, die Gamma-Glutamin-Transpeptidase, die hauptsächlich bei regelmäßigem Alkoholmissbrauch eine treffende Diagnose begünstigen kann. Die Alkalische Phosphatase weist bei einer Erhöhung auf Entzündungen der Gallenwege und eine Schädigung der Leber hin.